Ich bin Christine Mittermayr und Textpoterie.
Keramikerin, Ergotherapeutin, Resilienztrainerin und Gründerin von Textpoterie.
In meinem Atelier im Oberen Mühlviertel arbeite ich mit Porzellan, textilen Strukturen und Worten. Ich töpfere handgefertigte Unikate für den Alltag und gestalte Workshops, in denen Menschen selbst mit ihren Händen kreativ werden.
Was auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Dingen klingt, gehört für mich zusammen.
Eines aus Vielem.
Alles, was ich heute mit Textpoterie mache, hängt miteinander zusammen.
Porzellan, Kreativität, Ergotherapie und Resilienz – auf den ersten Blick sind das unterschiedliche Welten. Für mich gehören sie zusammen.
Ich glaube daran, dass kreatives Tun mehr ist als etwas Schönes entstehen zu lassen oder Probleme zu lösen. Wenn wir mit unseren Händen arbeiten, wahrnehmen, ausprobieren und gestalten, kommen wir auch in Kontakt mit uns selbst. Wir werden langsamer, konzentrierter und entdecken manchmal neue Möglichkeiten. Kreative Möglichkeiten.
Diese Erfahrung begleitet mich seit meiner Ausbildung zur Keramikerin und durch meinen Weg als Ergotherapeutin und Resilienztrainerin. Heute fließt all das in Textpoterie zusammen: in mein handgefertigtes Porzellan, in meine Workshops und in die Geschichten, die ich über Kreativität, Schönheit, Genuss und das Leben erzähle.
Porzellan ist für mich deshalb nicht nur ein Material. Es verbindet Handwerk und Gestaltung, Textil und Natur, Tisch und Genuss, Alltag und besondere Momente.
Textpoterie ist für mich ein Ort, an dem all diese Dinge zusammenkommen: etwas mit den Händen tun, Schönes gestalten, bewusst wahrnehmen und dem Alltag kleine Momente von Freude und Wertschätzung schenken.
das Woher.
Woher ich komme.
Ich bin im Oberen Mühlviertel auf einem Bauernhof aufgewachsen. Schon als Kind war ich es gewohnt, mitzuhelfen, Dinge selbst zu machen und mit unterschiedlichen Materialien zu arbeiten.
Mithelfen und den Tisch decken.
In meiner Familie wurde viel gekocht und gemeinsam gegessen. Der große Tisch spielte eine wichtige Rolle. Er war ein Ort, an dem gearbeitet, geredet, gefeiert und gegessen wurde.
Vielleicht liegt genau hier eine meiner frühesten Verbindungen zu dem, was Textpoterie heute ausmacht: Dinge mit den Händen gestalten, Materialien wahrnehmen, gemeinsam am Tisch sitzen und aus Alltäglichem etwas Besonderes machen.
Auch Textilien haben mich immer begleitet. Ich habe genäht, gestaltet und mich für Muster, Strukturen und Materialien interessiert. Heute finden sich diese Einflüsse in meinen Porzellanarbeiten wieder.
der Weg.
Mein Weg.
Nach der Schule führte mich mein Weg zunächst zur Keramik. Ich absolvierte eine Keramikerlehre und lernte, mit Material, Formen, Oberflächen und den vielen kleinen Arbeitsschritten des Handwerks umzugehen.
Später entschied ich mich für die Ergotherapie und arbeitete viele Jahre mit Menschen. Dabei wurde mir immer bewusster, welche Bedeutung Wahrnehmung, Selbstwirksamkeit und kreatives Tun für unser Wohlbefinden haben.
Irgendwann führte mein Weg wieder zurück zum Material.
Seit 2013 arbeite ich in meinem eigenen Keramikatelier mit Porzellan. Aus dieser Arbeit entstand Textpoterie.
Seit 2021 beschäftige ich mich außerdem intensiv mit Resilienz und gebe mein Wissen in Trainings und Workshops weiter.
Heute verbinden sich diese Wege: mein handwerkliches Wissen, meine Erfahrung aus der Ergotherapie, meine Beschäftigung mit Resilienz und meine Freude am kreativen Arbeiten.
das Warum.
Warum ich mit den Händen arbeite
Mit den Händen etwas zu tun, bedeutet für mich, ganz bei einer Sache zu sein.
Beim Arbeiten mit Porzellan geht es um Wahrnehmen, Ausprobieren, Verändern und manchmal auch darum, etwas wieder loszulassen und neu zu beginnen.
Nicht alles gelingt beim ersten Versuch. Manchmal entsteht gerade aus einem kleinen Fehler etwas Eigenes.
Diese Erfahrungen kenne ich auch aus meiner Arbeit als Ergotherapeutin und Resilienztrainerin. Kreativität bedeutet für mich nicht, besonders talentiert sein zu müssen. Es geht vielmehr darum, ins Tun zu kommen, neugierig zu bleiben und sich selbst etwas zuzutrauen. Spielerisch und spontan etwas anzugehen.
Genau diese Erfahrung möchte ich in meinen Workshops weitergeben.
das Wie.
Heute im Atelier.
Meistens arbeite ich in Stille vor mich hin.
Obwohl: jeder Arbeitsschritt hat sein Geräusch
(siehe h i e r; kleiner Atelierblick mit kurzem Video auf Instagram)
Porzellan wird geknetet, gerollt, gedreht, geprägt, abgedreht, geschwämmelt, glasiert und gebrannt. Viele einzelne Schritte sind notwendig, bis aus einem Stück Porzellan ein fertiges Unikat entsteht.
Ich liebe diese Langsamkeit und die Konzentration, die das Arbeiten mit den Händen mit sich bringt.
In meinem Atelier entstehen meine Porzellanserien und Einzelstücke. Hier experimentiere ich mit Formen, textilen Strukturen, Farben und Worten. Und hier finden auch meine Workshops statt.
Eine schöne Schale bringt dich zum Lächeln
Was ich mit Textpoterie schenken möchte.
Eine schöne Schale bringt dich zum Lächeln.
Schöne Gegenstände schaffen ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt.
Ich möchte Dinge gestalten, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern im Alltag Freude machen: beim Frühstück, beim gemeinsamen Essen, beim Kaffee mit Freund:in oder in einem stillen Moment ganz für dich.
Vielleicht erinnern sie dich daran, kurz innezuhalten und wahrzunehmen, was gerade da ist.
Schönheit muss für mich nichts Großes sein. Manchmal beginnt sie mit einer Porzellanschale auf dem Tisch.
Inspirationen für dich.
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