Im Norden Österreichs – im Mühlviertel – lebe ich mit meiner Familie.
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Dort bin ich auch geboren. Auf einem Bauernhof inmitten von Wiesen und Feldern. In einer Gegend, wo die Wälder rauschen und die Bäche noch gluckern. Die textile Tradition der Region und die wunderschönen Leinenwebarten der Webereien inspirieren mich.
In meinem Studio “Textpoterie” entstehen Porzellan Unikate, mit denen ich mehrere Sinne ansprechen will.
WIE CHRISTINE ZUM TÖPFERN KAM
MITHELFEN UND DEN TISCH DECKEN
Ich wuchs in einer Großfamilie auf einem mühlviertler Bauernhof mit vielen Tieren auf und das war meine handwerkliche »Talenteschmiede«.
Wir Kinder halfen mit, wo wir gebraucht wurden. Im Haus und außer Haus lernte ich mit Werkzeug umzugehen, mit der Natur zu leben, und ich lernte verschiedenste Materialien und Texturen kennen. Ich half beim Hämmern, Schrauben, holte Holz zum Heizen, räumte Steine vom Feld, arbeitete im Garten mit, schnitt Blumen ab, lernte Nähen, …
Kochen mit regionalen Produkten und das gemeinsame Essen am großen Familientisch spielten eine zentrale Rolle.
Sonntags deckten wir den Tisch besonders feierlich. – Mit einem schönen Tischtuch, dem besten Geschirr und Besteck und Blumen.
IN DER SCHULE
In der Schule lernte ich das Material Ton im Werkunterricht kennen.
Das Formen und Gestalten mit Ton machte mir Spaß. Nach der Matura hatte ich das Glück, eine Lehrstelle in einer kleinen Keramikmanufaktur (in Oftering) zu bekommen. Ich lernte, auf der Scheibe zu drehen, Henkel für Tassen zu formen und zu glasieren. – Und mit Frauen zusammenzuarbeiten.
Meine “Wanderjahre” (ich gebe es zu, es war die Liebe) verschlugen mich dann nach Wien.
Dort lebte ich, studierte in Baden Ergotherapie und arbeitete nur in den Ferien als Keramikerin.
Darauf folgten intensive Familienzeiten mit zwei lebhaften Söhnen. Wir zogen zurück in das Mühlviertel…
Nach etlichen Jahren tätig als freiberufliche Ergotherapeutin, bin ich auf meinen ursprünglich erlernten Beruf wieder zurückgekommen.
VITA VON CHRISTINE MITTERMAYR
IN DER STILLE ARBEITEN
Meistens arbeite ich in Stille vor mich hin.
Obwohl: jeder Arbeitsschritt hat sein Geräusch. (siehe h i e r; kleiner Atelierblick mit kurzem Video auf Instagram)
Im Raum wo früher Kinder im Rahmen der Ergotherapie spielten, halte ich nun Workshops für Erwachsene und/oder Kinder ab.
In einer inspirierenden Atmosphäre kannst du bei einem Workshop Neues entwickeln und dir aus dem Alltag eine Auszeit nehmen. Denn etwas mit seinen Händen zu schaffen macht Freude und entspannt.
Schöne Gegenstände schaffen ein Umfeld, indem man sich wohl fühlt.
Eine schöne Schale bringt dich zum Lächeln
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