limited edition Flussglitzer

limited-edition-Flussglitzer – was hat das handgemachte Porzellan mit Flusssand aus der Großen Mühl mit meinen Kindheitserinnerungen zu tun?

 

Spiel mit Porzellan als Material

Mindestens einmal im Jahr lege ich die Porzellanbestellungen für eine kleine Weile zur Seite und erforsche das Material Porzellan experimentell und künstlerisch.

Heuer entstand die limitierte Serie 2026: „Flussglitzer“ – eine Porzellanserie zwischen Natur, Erinnerung und Materialerforschung.

Kindheitserinnerungen an die Große Mühl

Als Kinder fischten wir Glimmer aus der Großen Mühl, sammelten Tonscherben und leere Flussmuschelschalen und nahmen sie wie kleine Schätze mit nach Hause. Diese spielerische Erfahrungen und der Bezug zur Großen Mühl bilden die Grundlage meiner aktuellen Arbeit.

Nachdem die wärmeren Tage angebrochen sind (ja, ich weiß, sie ließen heuer lange auf sich warten), holte ich Sand aus der Großen Mühl, ließ ihn in der Sonne trocknen, siebte ihn und knetete ihn anschließend in die Porzellanmasse und drehte daraus auf der Töpferscheibe größere Gefäße: Dosen und Vasen,

beziehungsweise strich den Sand in die Innenseite der auf feines Leinen modellierte Schalen.

Nerdwissen am Rande:  Der Flusssand aus der Großen Mühl enthält u.a. auch Feldspat und Quarz, die auch Bestandteile des Porzellans sind, plus Glimmer und Eisenoxyd

 

Die fertigen Stücke der Serie Flussglitzer verstehe ich als Gefäße für unsere kleinen persönlichen Fundstücke aus der Natur.
Jedes Objekt wird damit zu  deinem ganz persönlichen Erinnerungsgefäß.

Steine, Muscheln, Gräser, Blumen sammeln

Wer kennt das nicht? Bei einem Spaziergang, einer Wanderung oder  im Urlaub, sammeln wir gerne schöne Dinge. Nicht nur als Kinder; auch als Erwachsene. Da einen schönen Stein, da einen kleinen angeschwemmten Ast, dort eine Muschel. Wie schön die Marmorierung ist!

Lass uns drüber hinaus philosophieren:

Porzellan, Reinheit und Materialbruch bei der limited-edition-flussglitzer

Porzellan gilt in seiner Zusammensetzung als eine der reinsten keramischen Massen. Feldspat, Quarz und Kaolin. Frei von Verunreinigungen, von Sanden, Blättern und anderen Fasern.

In der Serie „Flussglitzer“ führe ich diese Reinheit bewusst durch die Zugabe von Flusssand ins Ad Absurdum.

Das Töpfern zeigt mir Lektionen fürs Leben

Wie auch im Leben, oft wird etwas in unseren Alltag “beigemengt”; ob wir es wollen oder nicht. Die Mühlviertler:innen würden sagen: “Oft kimmt was daher…” Dann ist es angebracht, die Kontrolle über Ereignisse, Dinge, Menschen aufzugeben; zu vertrauen, vieles dem “Zufall”, (wer gläubig ist: Gott…), zu überlassen. Das fällt mir nicht leicht, aber mit den Jahren (und Erfahrungen) gelingt mir das immer besser.

Ausstellung und Weiterdenken – Pop-up Wien: Herzliche Einladung zum Pop-Up Shop in Wien – mit dabei die limited-edition-Flussglitzer

Gerne können wir in meinem Atelier oder beim Pop-Up Shop in Wien weiterphilosophieren.

Eindrücke zum Entstehungsprozess siehe auch h i e r, auf Instagram.

Demnächst auch im Onlineshop.

2 Kommentare
  1. Margit Bauer-Öppinger
    Margit Bauer-Öppinger sagte:

    Ma, so schee…
    Bin jetzt in Gedanken an der Steinernen Mühl gesessen und hab Sand durch die Finger rieseln lassen…danke für diese Möglichkeit!
    Liebe Grüße Margit
    …so ein wunderschönes Porzellan…

    Antworten
    • Christine
      Christine sagte:

      Danke, du Liebe!
      Vielleicht werden wir „unten bei da Müh“ – via Floß – wieder einmal gemeinsam frühstücken?

      Antworten

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