Was tun, in der freien Zeit? Ideen, alphabethisch geordnet #corona

Es ist ähnlich – mein Gefühl – wie an einem Sonntag, an dem kein “Programm” stattfindet:

die Wohnung ist sauber (halbwegs), die Wäsche gewaschen und verstaut, die Arbeit im Atelier von vergangener Woche erledigt. Es hat sich kein Besuch angemeldet, unsere Söhne und Haustiere sind außer Haus; Nino, unsere weiße Angora Katze, fängt Mäuse am Acker (- von wegen Angora und typische Wohnungskatze!), mein Mann sitzt am Balkon und liest; mich freut das Lesen und Balkonsitzen grad nicht mehr.

Was mache ich nun?

Es ist ein wenig Unruhe in mir; keine ungute. Eher eine, die Lust auf Kreatives macht.

So geht´s mir auch jetzt, mit all den entfallenen Terminen, Veranstaltungen, Besprechungen, Programmen (ui, der Mensch unserer Gesellschaft ist ja so beschäftigt!?), die aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen und Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus nicht stattfinden.

Was kann ich mit meiner freien Zeit anfangen?

Ich will alphabetisch sammeln, was ich in der kommenden freien Zeit alles innerhalb unseres Hauses und Gartens tun könnte:

(Rechnungen sortieren, Schubladen aufräumen, Türen abwischen, …) ausgenommen!

  • Abtanzen

  • Bücher und die Bibel lesen; die Biedermeierepoche studieren

  • Crannberries naschen

  • Dichten

  • Einpflanzen

  • Frech sein (zu wem?!!)

  • Großzügig sein

  • Hilfsbereit sein

  • Ideen sammeln (ist das jetzt ein Pleonasmus?)

  • Jiddische Anekdoten lesen (“Jiddisch, eine kleine Enzyklopädie”, von Leo Rosten; dtv Verlag, Neuauflage, 2017)

    •  Idee von Karin G.: Jukebox spielen

“Ein Vorschlag für ‘J’:  Jukebox … den ich eben meinen Nachbarn angeboten habe: täglich um 15 Uhr spiele ich bei offenem Fenster ‘Imagine’, nehme dann Sangeswünsche per Handy oder Zuruf entgegen und spiele sie so gut wie möglich. So bleiben wir auf Distanz und doch (musikalisch) verbunden … bin gespannt 🎹

  • Katze streicheln (wenn sie wieder vom erfolglosen Mäusefangen zurück ist); falls sie noch nicht da ist: Klavierspielen

  • Lieben

  • Malen

  • Notenlesenüben (inklusive derer, die im Bassschlüssel stehen); siehe wegen K – Idee Nr. zwei

  • Offline arbeiten; Organisieren (aber was?)

  • Pfannen einfetten und neue Rezepte ausprobieren

  • Quittenfrüchte zeichnen (die Pflanzenillustratorin M a r i a n a  Nikolai kanns bestimmt besser!)

  • Rote Rüben im Querschnitt zeichnen; oder mit Aquarellfarben malen?

  • Sandmalen, stricken und sticken, freut mich nicht. Singen schon; Scrabble-spielen auch; Shakespeare lesen oder seine Zitate lernen: sehr; Schreiben – auch; Alternativprogramm: siehe Punkt L

  • Tonleiter rauf und runter spielen oder Turnen (wer verwendet dieses Wort unter 30 überhaupt noch?)

  • Ukulele-spielen (kann ich aber nicht); Unkrautjäten (gilt nicht); Uhudlerrebe für den Garten bestellen oder lustiger: Uhudler trinken? 

  • Verbenentee zubereiten, Vespafahrt-Fotos vom vorletzten Urlaub ausdrucken

  • Workout (jetzt aber für die unter 30-jährigen! 😉 ) machen

  • Xanthippe googeln

  • Yuccapalme polieren (statt Yogaübungen oder Yogi-teetrinken);

    • mir fällt gerade ein 🙂 : ein sehr aktives Therapiekind einer Ergotherapie-Kollegin stanzte mal Herzen in die Yuccapalme –schön, kreativ und sehr schnell.  

  • Zwetschkenkuchenbacken und -essen (Rezept siehe h i e r  bei Silvia Fischer – echte Kuchenliebe)

Foto: Manuela Kalupar für Silvia Fischer; Schalen @textpoterie

 

pssst! ich gebe es zu: für X habe ich mich h i e r inspirieren lassen 😉 alle anderen Ideen wurden sehr spontan und unvollständig aufgelistet.

Schreib mir bitte deine Ideen für die freie Zeit; ich werde sie nachträglich hinzufügen.

 

Wie es sein kann, in Quarantäne zu sein,

  • beschreibt Alexandra Föderl-Schmid in der Süddeutschen Zeitung sehr gut, finde ich; siehe h i e r

Und: welcher Corona-Typ bist du? 😉

 

Beitragsbild: Christa Gaigg

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