gebackene Holunderblüten

Wenn es abends kühler wird, nimmt die Abendluft den Holunderduft vom Gartenhang bis auf die Gasse vor dem Haus mit. Ich liebe diesen Frühsommerduft, der mich an meine Kindheit erinnert; nicht nur den Holunderblütensaft (und ab und zu einen „Hugo“), sondern auch gebackene Holunderblüten.

gebackene Holunderblüten:

Du brauchst:

  • ca. 16 frische Holunderblüten-Dolden
  • 250 ml Milch
  • 200 g Mehl oder für die glutenfreie Variante Buchweizenmehl
  • 2 Dotter
  • 2 Eiklar
  • (3 EL Zucker oder Honig)
  • (1 EL Rum)
  • eine Prise Salz
  • reichlich Butterschmalz
  • Staubzucker

meine Mama bereitet sie so zu:

Holunderblütendolden vorsichtig waschen

in einem Sieb gut abtropfen lassen und vor dem Backen mit einem Küchentuch vorsichtig trocken tupfen

aus Eiklar „Schnee schlagen“

Milch, Salz und Dotter kurz versprudeln

eventuell Zucker und einen EL Rum dazu; durch den Alkohol saugt der Teig – laut meiner Mama – das Fett nicht so an

Mehl einrühren

Schnee unterheben mit Schneebesen

Achtung: zu lang gerührter Backteig wird zäh!

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In einer tiefen Pfanne reichlich Butterschmalz erhitzen; damit das Fett ca. 2 cm hoch ist.

Die Holunderblüten-Dolden in den Teig tauchen, überschüssigen Teig abtropfen lassen und mit dem Blütenstand nach unten, am Stiel haltend wie einen Fächer in das heiße Fett geben.

30 Sekunden bis 1 Minute darin frittieren bis sie knusprig braun sind.

Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Mit Staubzucker bestäuben und sofort noch warm servieren.

Dazu passt herrlich Apfelmus.

 

Die vegane Variante, findest du h i e r  bei Sophia Hoffmann; die „vegan queen“

🙂

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