Ostereier färben – mit Farben aus der Natur

Rote, blaue und grüne Ostereier gehören zum Osterfest in unserer Kultur.

Warum das so ist und ein paar allgemeine Informationen über das Ei findest du auf den ersten Seiten des kleinen Buches (das ich für den Servus Verlag schreiben durfte) kurz erklärt. Färbte man früher die Eier nur rot, sind sie heute bunt und manchmal richtig »durchdesignt«.

Ich gebe es zu: Ich bin nicht die große Dekorateurin, aber eine Farbsortiererin. Ich sortiere nach Farben: Buntstifte, die Kleidung im Kleiderschrank, die Bücher im Bücherregal und natürlich auch die Ostereier.

In diesem kleinen Buch findest du Anleitungen zum Ostereierfärben nach Farben sortiert und mit natürlichen Farbpigmenten gefärbt, wie zum Beispiel mit Roten Rüben, Kurkuma und Zwiebeln.

  

Der Farbton ist vielleicht nicht ganz so plakativ wie bei herkömmlichen Eierfarben, dafür jedoch fein nuanciert und mindestens so charmant. Zu jeder Farbgruppe gibt es eine Gestaltungsidee, einen sogenannten »Ei-Catcher«.

Zum Beispiel für die Farbgruppe:

 

Blau/Violett

 

»Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte«                   Eduard Mörike

 

Blaue oder violette Ostereier bekommst du zum Beispiel von Blaukraut, Holunderbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren.

Einen Farbsud aus ½ kg Blaukraut und/oder ½ kg blaue Beeren stellst du folgendermaßen her: Geschnittenes Gemüse bzw. die Beeren ca. eine halbe Stunde in eineinhalb Liter Wasser köcheln lassen, abkühlen und abseihen – fertig ist der blaue bzw. violette Sud zum Kaltfärben.

Lässt du die gekochten Eier über Nacht im Blaukrautsud im Kühlschrank stehen, erhältst du einen wunderschönen dunklen Blauton.

Holunderbeerensud ergibt z.B. einen zarten lila Farbton.

»Ei-Catcher«: Dip-Dye-Effekt

Der Dip-Dye-Effekt entsteht, wenn du die gekochten (und ausgekühlten) Eier immer nur teilweise und unterschiedlich lange ins Farbbad hältst. Diese Technik ist auch für Kinder einfach durchzuführen. Gibst du in ein enges Glas nur wenig Farbe, kannst du das Ei reinstellen und es wird z. B. einfach nur die Eierspitze oder der Eierboden gefärbt.

 

Schöne “Batik-Effekte” entstehen, wenn du zum Beispiel die gekochten weißen Eier mit Washi-Tape abklebst.

 

Ein Schwerpunkt im kleinen Buch ist das Ostereierfärben und -gestalten mit Kindern.

Kinder haben einen unkomplizierten Zugang zum Gestalten, und:

 

Was wäre ein Fest ohne Kinder!?

 

Im kleinen Buch findest du noch Anleitungen für die Farbgruppen:

  • Rotbraun/Rosa
  • Gelb
  • Braun/Orange
  • Grün

 

H i e r  und am hier bei “Servus am Marktplatz” kannst du das kleine Buch erwerben:

 

Viel Spaß beim Färben,

lass dich inspirieren!

Herzlichst, Christine Mittermayr

2 Kommentare
  1. Anita Rosner
    Anita Rosner sagte:

    Liebe Christine,
    was Du machst ist wahrlich Kunst, für mich………dem ist nichts hinzuzufügen,
    ….. schön Menschen wie Dich, zu wissen.

    Antworten

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