Hier geht’s um Christine

oder um ihre Geschichte, wie sie zum Töpfern kam

Hallo!

Ich bin Christine Mittermayr, Keramikerin und ich liebe es, schönes Porzellan zu töpfern. – Aus einem Klumpen Porzellanmasse einzigartige Schalen, Becher und Teller mit meinen Händen herzustellen.

Im Norden Österreichs/im Mühlviertel, bin ich geboren.

Dort wohne ich auch mit meiner Familie. Die textile Tradition der Region und die wunderschönen Leinenwebarten der Webereien inspirieren mich.

In meinem Studio „Textpoterie“ entstehen Porzellan Unikate, mit denen ich mehrere Sinne ansprechen will. Handgemacht mit Liebe und Leidenschaft zu Schönem. Zu schönem Geschirr, gutem Essen und feiner Tischwäsche.

Porzellan ist edel, zart, beständig und langlebig. Es ist für mich ein Bindeglied zwischen Küche, Kochen, schöner Tischwäsche und gutem Essen mit Menschen, die ich schätze und liebe!

Wie ich zum Töpfern kam

Ich bin in einer Großfamilie auf einem mühlviertler Bauernhof aufgewachsen. Dieses Umfeld war meine handwerkliche »Talenteschmiede«.

Wir Kinder halfen mit, wo wir gebraucht wurden. Im Haus und außer Haus lernte ich verschiedenste Materialien und Texturen kennen. Ich half beim Hämmern, Schrauben, holte Holz zum Heizen, räumte Steine vom Feld, arbeitete im Garten mit, schnitt Blumen ab, lernte Nähen,  …

Kochen mit regionalen Produkten und das gemeinsame Essen am großen Familientisch spielten eine zentrale Rolle.

Sonntags wurde der Tisch immer besonders feierlich gedeckt. – Mit einem schönen Tischtuch, dem besten Geschirr und Besteck.

In der Schule lernte ich das Material Ton im Werkunterricht kennen.

Das Formen und Gestalten mit Ton machte mir Spaß!

Nach der Matura hatte ich das Glück, eine Lehrstelle bei einer Keramikerin zu bekommen. In einer kleinen Keramikmanufaktur in Oftering lernte ich, auf der Scheibe zu drehen, Henkel für Tassen zu formen und zu glasieren. – Und mit Frauen zusammenzuarbeiten.

Meine „Wanderjahre“ (okay, ich gebe es zu, es war die Liebe) verschlugen mich dann nach Wien.

Dort lebte ich, studierte in Baden Ergotherapie und arbeitete in den Ferien als Keramikerin.

Darauf folgten intensive Familienzeiten mit zwei lebhaften Söhnen. Beruflich bedingt zogen wir zurück in das Mühlviertel…

Nach etlichen Jahren tätig als freiberufliche Ergotherapeutin, bin ich auf meinen ursprünglich erlernten Beruf wieder zurückgekommen.

Meine Praxis räumte ich aus, und die Töpferscheibe und das Töpferwerkzeug hinein. Wo der Warteraum meiner Klienten war, ist nun ein kleiner Schauraum.

porzellan-handgemacht-oberösterreich-textpoterie

Manchmal höre ich auch Musik beim Arbeiten: Nina Simone, Jonny Cash, ZAZ, Jimmy Scott, Bill Evans, Gregory Porter …

Ich bin dankbar

  • für die Begabungen, die mir „in die Wiege gelegt wurden“; weil meine Eltern meine Begabungen gefördert haben.
  • weil ich die Möglichkeit hatte, bei Frau Buschek das Töpfern zu erlernen.
  • für meine Familie und Freunde, die mich inspirieren und ich mit ihnen mein Leben teilen darf!

Ich liebe

  • meinen Mann Dominik
  • unsere Söhne
  • unsere Familie und Freunde
  • zu töpfern
  • mit meinen Händen etwas zu machen, zu gestalten
  • zu netzwerken
  • Zusammenarbeit und Kooperationen
  • Städtereisen
  • das Leben auf dem Land
  • den Frühling
  • Blumen
  • Schönes
  • Malerei
  • Bücher
  • Tee / Kaffee
  • das Gehen am Morgen mit dem Hund
  • wenn Dunst über den Feldern liegt
  • Waldspaziergänge
  • die Schöpfung
  • das weiche Fell unserer Katzen
  • wenn ich komplizierte Situationen einfacher machen kann

… das Leben!

mehr zu dem Leben im Mühlviertel siehe auf meinem Blogartikel: #lagom auf mühlviertlerisch