Still werden

Still werden

Kennst du das? Jedes Jahr nimmst du dir vor, den Advent stiller, ruhiger anzugehen, …

…und Du schaffst es nicht? So viel zu tun! So viele Märkte, Feste, Konzerte…

Für mich sind kurze stille Momente im Alltag wichtig geworden. Dazu mache ich meist nicht viel; das sind oft ganz einfache Dinge.

Zum Stillwerden dürfen unsere Sinne einbezogen werden.

Ideen zum Stillwerden sind:

  • besinnlichen Text oder ein Bibelwort am Morgen lesen
  •  kurzer Morgenspaziergang (mit dem Hund) vor der Arbeit
  • zu Fuß zur Arbeit gehen
  • eine Tasse Tee trinken
  •  „Dankschreiben“ am Abend: in ein schönes Notizheft schreiben, für welche Erlebnisse des vergangenen Tages und Menschen, denen du begegnet bist, du dankbar bist
  • eine Tasse Kakao trinken

laktosefreier Kakao

  • an einer Duftkerze riechen
  • an einem Tannenzweig riechen

  • Beim Autofahren an einem Waldrand stehen bleiben und 5x tief durchatmen
  • vom Computer aufsehen, beim Fenster rausschauen und 5x tief durchatmen
  • Powernapping von 10 Minuten auf dem Sofa, (mit der Katze auf dem Bauch)

So ein feines Lese- oder Schreibplatzerl fertigt Groiss Wohnkultur an.

 

  • einer Schneeflocke nachsehen
  • den gefrorenen/verschneiten Park/Garten/Wald betrachten
  • 15 Minuten durch den Schnee stapfen

 

Welche Ideen fallen Dir ein; zum Stillwerden?

Stillsein ist eine wunderbare Macht der Klärung, der Reinigung und der Sammlung“
– Dietrich Bonhoeffer *

* Literaturtipp: „Stille finden, aus der Ruhe leben lernen“, Kerstin Hack/Birgit Schilling, Published by Down to Earth, 2009 (ISBN 9783935992756).

 

 

 

PS: Ideen für Weihnachtsdekoration habe ich hier auf Pinterest für dich gesammelt.

2 Kommentare
  1. Maria Stab
    Maria Stab sagte:

    Ich kenne das Gefühl nur zu gut, allerdings muss ich auch sagen, dass es mir immer schwerer fällt, in Weihnachts- bzw. Winterstimmung zu kommen…gerade noch bis Weihnachten ist es so warm und da habe ich eher Herbstgefühle als Wintergefühle…Ich mag es zwar nicht sonderlich, wenn es kalt ist, aber gerade zu Weihnachten würde ich mir Schnee und Kälte wünschen…das hat man halt so verinnerlicht in seinen „perfekten“ Weihnachten…
    dieses Jahr habe ich es übrigens zu einigen Christkindlmärkten geschafft, auch wenn das manchmal auch recht hektisch war…daher nicht zum empfehlen: mehrere an einem Tag abklappern.

    Antworten
    • Christine
      Christine sagte:

      ja, oft tut es gut, von „außen“ in die innerliche Stimmung geführt zu werden. Ich vermisse auch die Kälte und das Schneeknirschen, das ich mit Winter und Weihnachten verbinde…
      Ich merke auch: Stille Momente brauche ich durch das Jahr hindurch/bzw. sie sind ein ganzes Jahr möglich 🙂

      Antworten

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